Projekt Pferdetheater

 

 

 

 

 

„Als einer der ersten führte dies der Londoner Zirkuspionier Philip Astley seit den 1770er-Jahren in sogenannten Pantomimen mit vorwiegend historischen Themen vor. Das Pferdetheater wurde von den Pariser Boulevardtheatern unter Pixérécourt übernommen. Auch vornehmere Bühnenereignisse wie die Grand opéra wurden dadurch beeinflusst. Das Theater an der Wien, um 1800 eines der modernsten deutschsprachigen Theater, hatte viele Rosskomödien im Repertoire. Für Dressurakte stellten sich oft Angehörige der Kavallerie zur Verfügung. Formationsreiten und Voltigieren konnten in diesem Zusammenhang zur Anwendung kommen.“ (Auszug Wikipedia)

 

 

Um eine Gruppe reisender Kunstreiter wollen wir Artisten, Musikern und Künstlern sammeln, um mit Ihnen ein Teilprojekt„ Mit Pferd und Wagen, ein Gauklerfest“  zu veranstalten.

 

Der andere Bestandteil sind Theatervorführungen mit Musical- und Straßentheaterelementen, welche eine offene Erweiterung des Gauklermarktes darstellen und auf einem ebenerdigen runden Podium, der Piste, vorgeführt werden. Es gibt ein Tribüne und davor hauptsächlich Stehplätze, um den freien Wechsel zwischen Fest und Bühne zu gewährleisten. Im Mittelpunkt steht die zeitgenössische Auseinandersetzung von Mensch und Tier, sowie deren Stellung in der modernen Gesellschaft.

 

In verschiedenen kleinen Projekten soll versucht werden, Öffentlichkeitsarbeit und wirtschaftliche Zusammenarbeit zu praktizieren. Romantische Kutschfahrten im Fiaker zu Ausflugslokalen,  Straßenmusiker, Tierdarbietungen in Bildungs- und Kultureinrichtungen können Teil des Programms sein, wie auch Diskussionsangebote und Workshops zu aktuellen Fragen, aber auch zu Themen rund um das Pferd, welche neben dem europäischen Braunbären die Hauptschwerpunkte in unserer Arbeit sind.

 

 

Vorbild für unsere Vorhaben sind die vielfältigen künstlerischen Aktivitäten von Kunstreitern und Zirkusschulen vor allen in Frankreich, wo sich bereits heute modernes Reittheater entwickelt hat, das sich mit der klassischen Variante in Wien, der Spanischen Hofreitschule, durchaus messen kann, selbst wenn deren reiterlichen Höchstleistungen natürlich unter den Bedingungen des Theaters nicht erreicht werden können.